Kontrollierte Wohnungslüftung

Was hat Lüften mit Wärmeverlusten zu tun?

Die Raumwärme die wir in unseren Häusern verbrauchen geht im wesentlichen auf zwei Wegen verloren: Den Verlusten über die Bauteile kann man mit einen höheren Dämmstandard (bessere Fenster, dickere Dämmung, ...) entgegentreten aber die Lüftungswärmeverluste liegen oft in einem unzulänglichen Nutzerverhalten begründet.

Viele Nutzer sind der Meinung, ausreichend und nicht zu lange zu lüften; tatsächliche Messergebnisse zeigen jedoch das absolute Gegenteil: Es wird absolut unzureichend und zu viel gelüftet. Die Zahlen zeigen, das durch manuelles Lüften keine optimale Frischluftzufuhr gewährleistet ist; im Gegenteil wird sogar unnötig viel Wärmeenergie verschwendet.
In einem Neubau, der nach aktuellem Stand der Technik erstellt wurde, machen die Lüftungswärmeverluste über 50% aus. Mit steigendem Dämmstandard steigen leider auch die Verluste über eine unzureichende Lüftung – eine verbesserte Dämmung wird damit unwirtschaftlich. Der Austausch von Raumluft kommt aber herkömmlicher Weise immer noch über eine manuelle Lüftung (Fensteröffnen) und Undichtigkeiten in der Gebäudehülle zustande.

Die Lösung bietet eine Lüftungsanlage.

Eine Lüftungsanlage steigert den Wohnkomfort!

Nur durch eine kontrollierte Lüftung (evt. mit Wärmerück-
gewinnung) werden die angestrebten Bedingungen für optimales Lüften garantiert.

Diese Anlage bietet eine gesicherte Abfuhr der für den Nutzer unangenehmen Schadstoffe aber auch dem Bauwerk kommt es zu Gute, wenn in bauphysikalisch sinnvollem Maß z.B. Feuchtigkeit aus dem Gebäude entfernt wird. Zum Einsatz können unterschiedliche Systeme kommen:

Vorteile einer Lüftungsanlage:

Im Winter müssten Sie keine Fenster öffnen um frische, aber unangenehm kalte Luft in das Gebäude zu führen; mit einer Lüftungsanlage halten Sie eine konstante Raumtemperatur bei gleichbleibend guter Luftqualität – denn frische Luft muss nicht kalt sein.
Eine Lüftungsanlage vermindert das Bauschadensrisiko und senkt das Gesundheitsrisiko und steigert die Lebensqualität!

In einem Gebäude gibt es unterschiedlichste Emissionen wie z.B. Geruchsstoffe, Lösungsmittel aus Lacken und Klebern, Keime, Pilzsporen und jede Menge Feuchtigkeit, die beim Kochen, Duschen aber auch von Pflanzen und den Hausbewohnern selbst entstehen. Übrigens: in einem 4 Personen-Haushalt entstehen pro Stunde 560 g Feuchtigkeit – das sind über 10 Liter pro Tag. Wenn diese Feuchtigkeit nur unzureichend aus den Wohnräumen abgeführt wird, sinkt die Luftqualität bzw. werden Bauteile durchfeuchtet, wenn die Luft nicht noch mehr Wasser aufnehmen kann. Neben einer Geruchsbelästigung kommt es zu Schimmelbildung, die die Bauteile und den Menschen schädigt. Vor allem Allergiker sind hiervon stark betroffen. Durch den Einbau von Pollenfiltern in Zusammenhang mit einer Lüftungsanlage können sogar saisonal bedingte Beschwerden gelindert werden.